
Über Liane Forestieris Ehemann ist öffentlich kaum etwas bekannt. Die Schauspielerin selbst sagte lediglich, sie sei „seit vielen, vielen Jahren mit dem gleichen Mann zusammen.” Namen, Beruf oder weitere Details zur Beziehung hat sie nie bestätigt. Gemeinsam leben die beiden mit einem Sohn und einer Tochter in München.
Auf die Frage nach ihrem Liebesleben antwortete Forestieri einmal schlicht: „Ich bin seit vielen, vielen Jahren mit dem gleichen Mann zusammen.” Eine Aussage, die viel über ihre Haltung verrät: stabil, bodenständig, ohne Schaufensterwirkung.
Privat lebt die 51-Jährige zurückgezogen. Gemeinsam mit ihrem Mann und den beiden Kindern lebt sie in München. Zuvor hatte die Familie einige Zeit in Berlin-Mitte gelebt, bevor der Umzug nach Bayern folgte. Auch wenn sie im Allgäu aufgewachsen ist, pflegt sie ihre italienischen Wurzeln mit regelmäßigen Besuchen bei der Verwandtschaft.
Dass sie als Mutter klare Prioritäten setzt, zeigte sie bereits 2010 beim Dreh von „Mörderischer Besuch” in Israel. „Am Set haben meiner Meinung nach Kinder nichts verloren, aber nach Israel wollte ich sie unbedingt mitnehmen”, erzählte Forestieri damals. Für ihren damals achtjährigen Sohn sei es besonders spannend gewesen, da sie in Berlin gemeinsam das Anne-Frank-Museum besucht hatten.
In einem seltenen Einblick ins gemeinsame Zuhause beschrieb Forestieri ihr Münchner Jugendstil-Stadthaus mit fünf Etagen. Bei der Einrichtung teilen die beiden die Zuständigkeiten klar auf: Sie kümmerte sich um das Innere, ihr Partner um die Fassade. Sie beschreibt ihren Stil als bunt und lebendig, geprägt von Gegenständen mit Geschichte. Ein Zuhause, das für alle da sein soll: „Natürlich hüpften unsere beiden Kinder auf dem Sofa herum, als sie klein waren. Das ist okay, wir leben ja in einem Zuhause, nicht in einem Museum.”
Liane Forestieri wurde am 9. Februar 1975 in Kempten (Allgäu) geboren. Ihre schauspielerische Ausbildung absolvierte sie im Zinner Studio in München. Heute ist sie 51 Jahre alt.
Ihren ersten öffentlichen Bühnenauftritt hatte sie 1992 am Staatstheater Augsburg. Mit 18 Jahren stand sie erstmals vor der Filmkamera, als sie in der Verfilmung der Thomas-Mann-Novelle „Mario und der Zauberer” neben Hauptdarsteller Klaus Maria Brandauer zu sehen war — ein bemerkenswerter Einstieg ins Kinofach für die damals junge Allgäuerin.
Einem breiteren Publikum wurde sie aus der ZDF-Serie „Die Verbrechen des Professor Capellari” bekannt, in der sie von 2000 bis 2004 die Rolle der Studentin Maria Contro spielte. Elf Folgen lang war sie als Untermieterin der Hauptfigur zu sehen, eine Rolle, die ihr TV-Profil schärfte.
Neben dem Fernsehen war Forestieri auch auf der Kinoleinwand präsent: in „Schwere Jungs” (2006), „Männerherzen” (2009) und „Männerherzen … und die ganz ganz große Liebe” (2011). Auch in Kinofilmen wie „Honig im Kopf” war sie zu sehen.
Seit 2015 gehört Forestieri zum festen Ensemble der ZDF-Heimatfilmreihe „Lena Lorenz”, in der sie Julia Obermeier spielt. Die 12. Staffel startete am 9. April 2026 um 20:15 Uhr im ZDF mit der Folge „Muttergefühle”. Insgesamt sechs neue Folgen werden ausgestrahlt.
Wer Forestieri nur als freundliche Serienbegleiterin kennt, irrt sich. In der Krimireihe „Helen Dorn” verkörpert sie Luisa Vizzante, die kriminelle Halbschwester der Ermittlerin. In der Episode „Der deutsche Sizilianer” stellte sich heraus, dass ihre Figur und die Kommissarin (Anna Loos) denselben Vater haben, was in einem blutigen Kampf gipfelte.
Voraussichtlich noch 2026 ist Forestieri in der Krimiserie „Hubert ohne Staller” und der neuen „Thüringenkrimi”-Episode „Cash” zu sehen. Letztere wurde im November und Dezember 2025 gedreht.
Liane Forestieri meidet rote Teppiche, ist auf Social Media nicht präsent und gibt Interviews eher selten. Ihr Glück sucht sie im Alltag: „Eigentlich braucht es da nicht viel. Ich freue mich, wenn die ersten Blumen herauskommen, wenn man sieht, es wird Frühling. Das große Glück ist ganz leise und ganz einfach.”
Über ihren Beruf sagt die 51-Jährige: „Diese Lebenserfahrung finde ich toll, dass man viel gesehen hat, mit viel umgehen musste, dass ich das in die Rollen einbringen kann, finde ich sensationell.” Zur Mutterrolle ergänzt sie: „Ich bin sehr warm, aber auch sehr fordernd, bin da sehr italienisch.”
Sie spricht außer Deutsch noch Englisch und Italienisch fließend, eine Dreisprachigkeit, die ihre bikulturellen Wurzeln widerspiegelt und ihr schauspielerisches Repertoire bereichert.
