
Andreas „Andi” Weizel ist der musikalische Partner von Alina Süggeler bei Frida Gold und seit 2007 festes Gesicht der Band. Wer ihn bei Konzerten oder in Interviews sieht, bemerkt sein markantes Erscheinungsbild. Warum dieses entstanden ist, hat Weizel in keinem einzigen öffentlichen Interview je erklärt. Er hat das Thema nie selbst angesprochen.
Wer Andi Weizel bei Konzerten oder in Interviews sieht, bemerkt sein markantes Erscheinungsbild. Das erklärt, warum so viele Menschen gezielt nach ihm suchen. Er selbst hat das Thema in keinem einzigen öffentlichen Interview je angesprochen. Kein autoratives deutsches Medium, keine Biografie und kein eigener Social-Media-Post liefern dazu eine Erklärung. Was die genaue Ursache betrifft, ist schlicht nichts öffentlich bestätigt. Ein Konzertrezensent beschrieb ihn 2014 als „den Gitarristen mit dem unverwechselbaren Gesicht”, die einzige nachweisbare öffentliche Erwähnung seines Aussehens überhaupt.
Andreas Weizel wurde 1983 geboren und lernte Alina Süggeler in Mannheim kennen, wo er an der Popakademie Baden-Württemberg Musikproduktion studierte. Er wuchs in Essen auf und bezeichnete sich selbst stets als „Essener Jung”. Auch nach dem Erfolg mit Frida Gold besuchte er regelmäßig sein früheres Gymnasium und den Musiklehrer, der ihn prägte.
Weizel ist weit mehr als der Bassist im Hintergrund. Er produziert, schneidet und schreibt gemeinsam mit Süggeler nahezu alle Songs der Band. In einem Interview beschrieb er seinen Arbeitsstil als bewusst bodenständig: Schlagzeug im Proberaum aufnehmen, Gesang unterwegs festhalten, digitale Nachbearbeitung am Computer. Mit diesem Ansatz entstanden Hits wie „Wovon sollen wir träumen” und „Liebe ist meine Rebellion”.
Weizel und Süggeler waren privat ein Paar, bevor und kurz nachdem sie gemeinsam Frida Gold gründeten. Über die Trennung sagte Weizel: „Keine Trennung kann harmonisch ablaufen. Sonst wäre irgendetwas falsch. Trennung bedeutet immer Schmerz. So war das auch bei uns.” Dennoch gingen beide am Tag nach der Trennung wieder gemeinsam ins Studio. Heute leben sie in Berlin zusammen in einer Wohnung, gemeinsam mit zwei Hunden, was für beide gut funktioniert.
Die Popgruppe aus dem Ruhrgebiet entstand 2009 rund um Sängerin Alina Süggeler und Bassist Andreas Weizel. Der Bandname stammt von dem Lied „Frida” von Axel Bosse. „Gold” wurde hinzugefügt, weil die Band einen Doppelnamen haben wollte und Gold mit „wertig, warm, strahlend, nicht kopierbar und rein” assoziiert würde. Das zweite Album „Liebe ist meine Religion” (2013) erreichte Platz eins der deutschen Albumcharts. 2025 veröffentlichten Weizel und Süggeler auf ihrem eigenen Label „Haus aus Gold” die EP „Morgenrot”, mit der sie im Januar 2026 auf Tour gingen.
Im April 2026 wurde bekannt, was Alina Süggeler in den Monaten zuvor durchgemacht hatte. Die Sängerin offenbarte in einem emotionalen Instagram-Post, dass sie nach der Rückkehr aus Südafrika, wo die neue Staffel von „Sing meinen Song” aufgezeichnet worden war, schwer erkrankte und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dort lag die Musikerin drei Wochen auf der Intensivstation.
„Wenige Tage nach der Rückkehr hatte ich eine Hirnblutung, eine Subarachnoidalblutung”, schrieb sie auf Instagram. Das Jahr des Duos habe „stürmisch, mit ordentlich Rückenwind” begonnen. Süggeler beschrieb das volle Programm: „Tour, Vorbereitungen, Videodrehs und Produktionen, und dann Südafrika; alles sehr bewegend, fordernd, aber auch maximal beflügelnd.”
Heute blickt sie mit verändertem Bewusstsein auf ihr Leben: „Nichts ist wie es war, aber alles in Bewegung.” Giovanni Zarrella schrieb unter ihren Beitrag: „Wir sind alle mit dir, Alina. Nur Liebe für dich und euch!”
