2 Jun 2026, Tue

Frida-Gold-Sängerin Alina Süggeler: Was über ihren Freund und ihr Privatleben bekannt ist

Alina Süggeler, deutsche Sängerin

Alina Süggeler ist eine der bekanntesten Stimmen des deutschsprachigen Pop. Über einen aktuellen Freund hat die Sängerin öffentlich nichts bestätigt. Was bekannt ist: Ihre langjährige Liebesbeziehung mit Bandpartner Andreas Weizel endete nach der Gründungsphase von Frida Gold. Seitdem hält sie ihr Liebesleben vollständig aus der Öffentlichkeit heraus.

Andreas Weizel: Ex-Freund, Bandpartner, enger Vertrauter

Alina Süggeler und Andreas Weizel lernten sich während ihrer Studienzeit in Mannheim kennen, wo er Musikproduktion an der Popakademie Baden-Württemberg studierte. Aus der künstlerischen Zusammenarbeit entstand zunächst eine Liebesbeziehung, später die gemeinsame Band Frida Gold.

Trennung ohne Ende der Partnerschaft

Die Beziehung endete kurz nach Unterzeichnung des ersten Plattenvertrags. In einem Interview mit der Gala beschrieb Süggeler den Abschied offen: „Wir haben gemerkt, dass die Liebe, die uns als Paar zusammengehalten hat, so nicht mehr existiert und dass das Leben etwas anderes mit uns vorhat. Wir haben dann gemeinsam Abschied genommen von unserer Beziehung.” Und doch: „Wir sind am nächsten Tag gemeinsam ins Studio und haben weitergemacht.”

Freundschaft statt Funkstille

Was folgte, war keine Entfremdung, sondern eine Neuausrichtung. „Wir haben uns hinterher wiedergefunden als total starke Arbeitspartner, als zwei Menschen, die sich unheimlich in ihrer Vision unterstützen und sich ganz viel Kraft und Mut geben.” Heute teilen die beiden Ex-Partner in Berlin eine Wohnung, gemeinsam mit zwei Hunden. „Ich bin mit all meinen Ex-Freunden noch gut befreundet, weil ich finde, dass wenn man einmal in einer so engen Verbindung zu jemandem stand, lohnt es sich, dafür zu kämpfen, dass diese Verbindung auf einer anderen Ebene weiterlaufen kann”, sagte Süggeler.

Eine Beziehung, die Musik wurde

Das dritte Frida-Gold-Album „Alina” (2016) thematisiert diese Geschichte offen. Der Eröffnungstrack „Andis Song” verarbeitet die romantische Vergangenheit und die anschließend tiefe Freundschaft: „Wie du da stehst, seit Jahren. Und nicht mehr gehst. Gibt mir so viel.”

Privatleben: diskret und bewusst

Alina Süggeler gibt kaum Einblicke in ihr aktuelles Liebesleben. Ihr persönlicher Instagram-Account zählt rund 5.000 Follower bei lediglich vier veröffentlichten Beiträgen — ein bewusst sparsamer Umgang mit der eigenen Sichtbarkeit. Frühere Interviews deuten darauf hin, dass sie über einen längeren Zeitraum mit einem Amerikaner zusammen war, was auch den englischsprachigen Ansatz des Albums „Alina” beeinflusste. Süggeler sagte dazu selbst: „Ich hatte das Gefühl, es spiegelt meine Lebensweise gut wider, weil ich lange Zeit mit einem Amerikaner in einer Beziehung war und auf Englisch geliebt und gelebt habe.” Einen Namen nannte sie nie.

Von Hattingen in die Welt: Karriere einer Ausnahme-Stimme

Alina Eva Süggeler wurde am 6. Mai 1985 in Witten geboren und wuchs in Hattingen auf. Als Kind sang sie im katholischen Kirchenchor, begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen und mit zwölf Jahren Querflöte.

Studium, Abbruch, Neuanfang

Nach dem Abitur am Gymnasium Holthausen begann sie ein Querflötenstudium an der Folkwang Universität der Künste in Essen, das sie nach zwei Semestern aufgab. Es folgte ein Kompaktstudiengang für Popularmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2009 wurde Frida Gold offiziell gegründet, mit Süggeler als Frontfrau.

Nummer eins, Nacktheit und Neuanfänge

Die erste Single „Zeig mir wie du tanzt” erschien im Juni 2010. Das zweite Album „Liebe ist meine Religion” erreichte 2013 Platz eins der deutschen Albumcharts. 2016 erschien das Album „Alina” mit dem Musikvideo zu „Langsam”, in dem Süggeler nackt zu sehen war. Die Entscheidung begründete sie künstlerisch: Nacktheit stand für sie nicht für Provokation, sondern für völlige Unverstelltheit — eine visuelle Entsprechung des Songtextes, der davon handelt, alles abzulegen, was einen beschwert.

Frida Gold 2025/2026: neues Label, neue Musik, neue Bühnen

Alina Süggeler und Andreas Weizel haben mit „Haus aus Gold” ihr eigenes Plattenlabel gegründet und damit die volle künstlerische Kontrolle übernommen. Am 19. September 2025 veröffentlichten sie nach zehn Jahren erstmals wieder ein zusammenhängendes Werk: die EP „Morgenrot”, Auftakt eines Zyklus namens „Sonnenaufgang”. Die Songs handeln von Übergängen, Heilung und Zugehörigkeit. Mit der Morgenrot Tour 2026 brachten sie die neue Musik auf die Bühne und feierten dabei einen neuen Abschnitt ihrer künstlerischen Unabhängigkeit.

„Sing meinen Song” 2026: Alina Süggeler im Tauschkonzert

Im April 2026 betritt Süggeler eine neue TV-Bühne. Seit dem 14. April 2026 ist sie Teilnehmerin der 13. Staffel von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert” auf VOX, gemeinsam mit Johannes Oerding, Giovanni Zarrella, dem Grafen von Unheilig, Mark Forster, Tream und Deine Cousine. Die Frida-Gold-Folge ist für den 21. April 2026 geplant. Über ihren Auftritt in der Auftaktshow sagte Süggeler: „Das war total bewegend. Die ersten Worte kamen mit so einer Wucht. Total krass.”

By Melanie Vogt

Melanie Vogt ist die Musikexpertin im Star-Blogger-Team. Die gebürtige Kölnerin studierte Kulturjournalismus und ist seit über einem Jahrzehnt im deutschen Musikjournalismus tätig. Sie berichtet über Musiker, Bands, Konzerte, Chartentwicklungen und die Menschen hinter den Songs – von deutschen Popsternchen bis zu internationalen Megastars. Melanie liebt es, die persönlichen Geschichten hinter der Musik zu erzählen und Trends in der globalen Musiklandschaft zu analysieren.

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